#arbeit: Und was werde ich?

Ihr kennt wahrscheinlich die sehr konkreten Vorstellungen von Kindern, was sie denn später einmal – im Erwachsenenalter – für einen Beruf ausüben möchten. Klar sind dabei die ein oder andere utopische Vorstellung wie Präsident, Filmstar oder Formel-1-Weltmeister dabei. Aber bei Kindern sind solche Wünsche ja noch süß. Unangenehmer ist es, selbst von den Kleinen gefragt zu werden. Kaum zu glauben, wie uns eine so unscheinbare Frage aus dem Konzept bringen kann. So ist es mir selbst vor ein paar Tagen passiert: „Und was willst du mal werden?“, gefragt von einem 5-jährigen Jungen. Tja, wenn ich das wüsste.

Kürzlich habe ich in einem Zeitungsartikel gelesen, dass die meisten Menschen in ihrem Leben neun verschiedene Berufe ausüben bzw. ihren Arbeitsplatz neun Mal wechseln. Das ist eine beeindruckende Zahl. Zeiten in denen man 40 Jahre lang für denselben Betrieb tätig war, sind also längst vorbei. Deshalb kurze Frage an euch: fallen euch spontan neun verschiedene Berufe oder Arbeitsplätze ein, für die ihr in Frage kommen würdet? Wenn ja, dann entspannt euch; wenn nein, dann ist jetzt der Moment in Panik zu geraten. Nein so schlimm wird es schon nicht sein, aber allein die Tatsache, für einen Arbeitsplatz in Frage zu kommen, ist oft schon mit einigen Schwierigkeiten verbunden.

Denn was passiert, wenn bereits der Start ins Berufsleben zur Mammut-Aufgabe wird? Die hohe Jugendarbeitslosigkeit zeigt sehr deutlich auf, wie schwierig der Einstieg ins Berufsleben geworden ist. In den meisten Stellenangeboten liest man immer wieder von „Berufserfahrung“ als Voraussetzung. Wie stellen sich das die Arbeitgeber denn vor? Für Schüler oder Studenten ist es schlicht und ergreifend nicht möglich fünf Jahre Berufserfahrung im Lebenslauf stehen zu haben.eu-jugendarbeitslosigkeit-2016

Tja, was soll man also machen? Vielleicht sollte man sich einfach das Klischee des faulenzenden Jugendlichen zu Herzen nehmen, erst mal chillen und darauf vertrauen, dass man zu gegebener Zeit einen Arbeitsplatz finden wird – ist so auch viel besser für das eigene Nervenkostüm.

Bis dahin, viel Erfolg!

Euer Manu

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