#Snapchat- Wieso machen wir ständig Selfies?

GINGI TESTET. Facebook, Twitter, Instagram… die sozialen Medien blühten in den vergangenen Jahren auf, wie noch nie. Allen voran der Messenger-Dienst „WhatsApp“, mit dem man endlich kostenlos und sogar grenzüberschreitend konversieren kann. Und das schriftlich über Nachrichten und sogar mündlich über Audios, worüber ich eh schon mal geschrieben habe.

Aber was, wenn man noch Fotos zu seinen „Gesprächen“ hinzufügen könnte, die noch dazu keinen kostbaren Speicherplatz des eigenen Smartphones verschlingen, sondern einfach nach einigen Sekunden „verschwinden“ würden? Das wäre doch der Hit. Derselben Meinung waren auch die Entwickler dieser App, und nannten sie schlicht „Snapchat“. „Snap“ kommt aus dem Englischen für „Schnappschuss“. Und „Chat“, naja, das glaube ich, erklärt sich von selbst.

Was ich persönlich am besten an Snapchat finde, ist, dass man seine Hemmungen, Fotos von sich zu machen, sehr schnell hinter sich lässt. Wenn man für längere Zeit mit jemandem „snappt“, dann vergisst man schnell ein aufgesetztes Duckface zu machen, oder den Fussel aus seinen Haaren zu entfernen, also hat diese App etwas unheimlich authentisches. (Apropos unheimlich: Das Icon der App ist eine Zeichnung eines Geistes. Kann mir irgendjemand sagen, warum das so ist?).
Wenn man mal keine Lust hat, ein Foto  von sich oder seiner unmittelbaren Umgebung zu machen, dann kann man auf die mit Snapchat verbundene App „Bitmoji“ zurückgreifen. Hier kann man einen Avatar von sich erstellen und die App verbindet euren Avatar sofort mit Snapchat und ihr könnt eure „Figur“ in allen möglichen Ausführungen einfügen.

Ich muss aber auch zugeben, dass ich kein absoluter Snapchat-Fan bin und es komplett anstelle von WhatsApp benutzen würde. Wie gesagt, für schnelle, sinnlose und für die Ewigkeit irrelevante Fotos ist es ganz nett, aber ich schreibe (und vor allem rede) trotzdem lieber über WhatsApp.

Während meiner Recherche zu diesem Beitrag ist mir aufgefallen, dass im Vergleich viel mehr Jungs als Mädchen sogenannte „Snaps“ erstellen, die sie verschicken. Ja, das könnt ihr selbst in eurer Kontaktliste überprüfen, da sieht man das nämlich. (Natürlich spreche ich nur von einem Durchschnitt, klar gibt es Mädchen, mit mehr Snaps) Aber warum ist das so? Sind es nicht eigentlich wir Mädchen, die mehr am Handy hängen und Fotos von uns schießen? Anscheinend nicht…

Also, wer noch nicht unter den 173 Millionen Nutzern ist und  Snapchat nicht verwendet, dem kann ich die App nur empfehlen, eben wegen der Authentizität und dem Lernen, auch mal unperfekte Fotos zu verschicken. Allerdings solltet ihr nur mit denjenigen „snappen“, die ihr gut kennt und denen ihr vertraut. Ansonsten würde ich euch raten, die Finger davon zu lassen.Ja, es stimmt, Snapchat speichert keine Fotos, die ihr versendet, aber euer Gegenüber kann Screenshots machen. Snapchat schickt euch zwar eine Nachricht, dass ein Screenshot gemacht wurde, aber ändern könnt ihr das dann trotzdem nicht. Außerdem ist es eine mit dem Internet verbundene App, und birgt dieselben Gefahren wie alles im Internet auch.

Ihr hört von mir,

Gingia

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