Das Suchen und Finden meiner Inspiration

Wer unseren Blog nicht schon von Anfang an und regelmäßig „stalkt“, dem könnte entgangen sein, dass ich meine Inspiration immer von den unterschiedlichsten Menschen oder auch Orten bzw. Dingen hole. Aber weil ich der Meinung bin, dass Verfasser von Texten nie ihre Inspirationsquelle verraten sollten, bleibt das mein Geheimnis (die, die es wissen, wissen es ja eh schon).

Aber eines möchte ich euch dennoch sagen: Wenn ich eine Schreibblockade habe, dann ist es meistens das Beste, wenn ich einen längeren Spaziergang mache. Am effizientesten eignen sich dazu Orte, an denen ich noch nicht war. Zum Beispiel gibt es da einen wunderschönen Park in Innsbruck, in der Nähe der Hofburg, der sich perfekt dazu eignet um zu schreiben. Aber nicht nur die einzelnen grünen Bänkchen, entlang der Wege, zwischen aller möglichen Flora und Fauna, lassen die Gedanken sprießen, es gibt hier ein sehr schönes Detail, worüber es sich echt lohnt, einen Beitrag zu verfassen.

In meinem von nun an zum schönsten Park Innsbrucks gekürten Park steht ein Schachbrett. Mit, sagen wir mal, hobbitgroßen Schachfiguren. Leider bin ich so ca. die Letzte, mit der man sich vernünftig über ein laufendes Schachspiel unterhalten kann, aber dieses hier machte echt Spaß und ließ mich für einen langen Moment alles andere Vergessen. Was aber das Highlight an dem Ganzen ist, ist, dass die Spieler alle mindestens über 60 Jahre alt sind. Ich finde es mega beeindruckend, dass ältere Herren, bei denen man vermuten möchte, dass sie in ihrem Alter schon zu Konzentrationsschwächen neigen, sich mit so einem komplexen (Denk)- sport wie Schach auseinandersetzen. Und das machen sie den ganzen Nachmittag über.

Richtig süß wird es dann, wie sie sich über jeden einzelnen der Spielzüge freuen bzw. ärgern, sie lassen bei ihren Emotionen die Kinder in sich heraus und zeigen, dass sie tief in ihrem Herzen jung geblieben sind. Das ist meiner Meinung nach das höchste Ziel, das wir erreicht haben sollten, wenn wir alt sind: Erfahren, immer noch fähig, schwierige Aufgaben zu lösen, aber trotzdem immer wieder das Kind in sich zeigen und sein Herz nicht altern lassen.

Also, wenn ihr mal in Innsbruck seid, seht euch diesen Park und vor allem die Schachspieler an, vielleicht küsst euch dann ja auch die Muse. Ich für meinen Teil weiß jetzt, dass ich unbedingt Schach lernen muss. (Soll ja die Konzentrationsfähigkeit fördern).

Ihr hört von mir,

Gingia

hofgarten-innsbruck

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2 Gedanken zu “Das Suchen und Finden meiner Inspiration

  1. Ich war heute in den oben genannten Park! Und ich dachte mir genau dasselbe..ältere Herren und ihre Emotionen 😉
    Echt verückt was man so sieht im Leben!

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    • Danke für deinen lieben Kommentar 🙂
      ja, der Park ist mega… besonders toll finde ich, dass gleich Mal neben dem Schachbrett ein Spielplatz ist. Da sind jung und alt dann ganz nah… und beide haben etwas gemeinsam: sie spielen 🙂

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