Ich wollte nur deine Stimme hör’n

WhatsApp ist eine richtig gute Erfindung. Endlich muss man sich keine Gedanken mehr machen, dass der Schreibpartner nicht zurückschreibt, weil er kein Geld auf dem Handy hat, oder „seine SMS aufgebraucht“ sind, oder weil er sich gerade im Ausland befindet. WhatsApp ist das alles egal, solange man eine halbwegs gute Internetverbindung hat. Aber WhatsApp hat logisch auch Nachteile, denn hat man WhatsApp, muss man auch immer erreichbar sein und es ist schon fast ein Verbrechen, wenn man mal drei Stunden nicht online war.

Aber dieser Beitrag soll nicht von WhatsApp im Allgemeinen handeln, sondern von der kleinen, aber feinen Funktion, die wir dank WhatsApp alle nutzen können. Wovon ich rede, ist die schöne Erfindung der Sprachnotiz. Ich muss zugeben, dass ich gerne Sprachnotizen mache, weil ich einfach lieber rede, als schreibe und eine Sprachnotiz trotz allem noch viel persönlicher, als eine Nachricht ist. Überhaupt, wenn man etwas Wichtiges zu sagen hat.

Was ich hasse ist, wenn Leute die Sprachnotizfunktion nutzen, um einfache Antworten wie ja oder nein von sich zu geben. Danke, ich muss jetzt extra wegen dieser zwei Sekunden meine Musik abschalten, oder was immer ich tun wollte. Sowas ist nervig, und dann hört man irgendwann auf, sie sich anzuhören und verliert die Konversation. Lieber höre ich mir lange Sprachnotizen an, in denen jemand etwas erzählt. Dann höre ich einfach nur zu und wenn er dann noch eine schöne Stimme hat, dann genieße ich es richtig.

Also Leute, wenn ihr Sprachnotizen gerne macht, dann macht sie. Aber übertreibt es nicht, denn nicht alle hören sich das gerne an. Und wenn ihr etwas Wichtiges sagen wollt, vergewissert euch, dass der Empfänger es sich auch wirklich anhört, oder sagt es sogar in der Sprachnotiz nochmal dazu, denn sonst könnte eure Nachricht vergessen werden.

Ihr hört von mir,

Gingia

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