Die Erleichterung beim Streichen eines Buches aus der Leseliste

Wer mich kennt bzw. wer weiß, dass ich Komparatistik studiere (und wer weiß, was das ist), der weiß auch, dass ich unheimlich gerne lese. Darum ist meine Leseliste auch ewig lang und wird meistens von Tag zu Tag länger. Und da sich ein Buch, das ich lesen möchte viel schneller findet, als ein anderes Buch zu Ende zu lesen, hat die Liste nie die Chance zu kurz zu werden. Was ich auf der anderen Seite super finde, denn ich hasse es, wenn ich in der Bibliothek stundenlang umherirre und am Ende ohne Buch nach Hause komme. Versteht mich nicht falsch, ich liebe es, zu schmökern und zahlreiche Klappentexte zu lesen. Oft lese ich auch die erste oder –verurteilt mich jetzt bitte nicht- letzte Seite eines Buches. Aber wenn ich irgendwann müde vom ganzen stöbern bin und trotzdem nicht DAS Buch gefunden habe, dann ist es überaus praktisch seine Leseliste mit dabei zu haben und das erste Buch der Liste auszuleihen. Immerhin habe ich zuvor schon lange überlegt, warum ich es auf die Liste setze. Oder es ist eine Buchempfehlung eines tollen Menschen oder eines Uniprofessors.

Aber worum es in diesem Beitrag eigentlich gehen sollte, ist nicht unbedingt das Streichen des Buches aus der Leseliste selbst, als vielmehr das Gefühl, das man- also ich zumindest- dabei hat. Es ist eine Mischung aus Freude und Erleichterung, zugleich eine Vorfreude auf das Beginnen mit einem neuen Buch und auf der anderen Seite auch die Enttäuschung, dass man das Buch jetzt fertig gelesen hat. Überhaupt wenn man unzufrieden mit dem Ausgang der Geschichte war. Dann möchte man eigentlich sofort dem Autor eine Klage schicken oder ein neu verfasstes Ende. „Sehen sie Mal, ich finde mit diesem Ende wäre die Story viel besser“. Okay Schluss mit den Tagträumen.

Um jetzt endlich zur Hauptaussage des Textes zu kommen. Es geht um das Gefühl. Und damit meine ich nicht mein Gefühl oder speziell das Gefühl, was jeder mit dem Ausstreichen eines Buches auf der Leseliste verbindet, sondern ich meine dieses Gefühl von Freude und Erleichterung. Gleichzeitig Vorfreude und ein wenig Enttäuschung.

Wann habt ihr denn so ein Gefühl? Haben das eigentlich alle Menschen?

Lasst es mich wissen,

ihr hört von mir,

Gingia

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