Alles hat ein Ende

Der Sommer ist vorüber. Es war warm, die Haut wurde braun, wir waren glücklich. Auch ich bin ein Sommerkind und am liebsten hätte ich es, wenn diese Jahreszeit das ganze Jahr über wäre. Aber genau wie alles andere, geht leider auch der Sommer vorüber. Viel zu schnell für meinen Geschmack. Oder auch nicht, denn ich bin eigentlich recht froh, dass ich meine Arbeitssaison beendet habe und jetzt wieder zur Uni gehen kann. Es ist halt doch ganz etwas anderes, ob man jetzt im Vorlesungssaal bzw. Seminarraum sitzt und mitschreibt, was der Professor sagt, oder ob man (wie ich zum Beispiel) in der Pizzeria Pizzen serviert und Gäste bedient. Beides hat seine Vor- und Nachteile, aber ich bin trotzdem froh, dass ich nicht das ganze Jahr über kellnern muss.

Zurück zum Sommer. Dieses Jahr war er ja nicht immer so schön. Es hat oft geregnet, es war oft windig und ziemlich oft war es auch kalt, sodass ich meine kurzen Hosen und meine vielen Sommerkleider den ganzen Sommer über im Kleiderschrank hängen lassen musste. Wenn ich mir jetzt, wo der Herbst begonnen hat, dann so meinen Schrank anschaue, was ich alles hätte anziehen können, aber nicht getan habe, dann kommen mir solche Gedanken wie: „Boah Anna, den ganzen Sommer verpennt oder was?“ Ja, irgendwie schon. Denn auch bei den Sommeraktivitäten, die ich hätte machen können, war ich einfach stinkfaul. Ich gebe ja oft meiner Arbeit die Schuld: Weil ich so spät am Abend erst heimkomme und dann erst spät ins Bett und zum Schlafen komme, bin ich am nächsten Tag noch müde und unmotiviert. Und am Nachmittag, wenn ich die Hälfte meiner Motivation dann doch gefunden habe, kann ich nicht mehr viel unternehmen, da ich um halb sechs wieder auf die Arbeit muss. Und dann hatte ich ja noch drei Proseminararbeiten zu Schreiben (Was ich aber in den seltensten Fällen gemacht habe).

Aber das sind alles nur Ausreden – ihr kennt das bestimmt. Wenn man etwas wirklich will, dann macht man es auch. Egal, wie müde man noch von gestern, wie schlecht das Wetter oder ob Stress damit verbunden ist.  Leider fehlt uns oft die Motivation unseren inneren Schweinehund zu überwinden. Aber warum ist das so? Habt ihr vielleicht eine Erklärung für mich, oder wisst vielleicht, wie ich meine Motivation heraushole und den Sommer so richtig ausnutzen kann? (Die Tipps hebe ich mir dann für den nächsten Sommer auf, denn der kommt bestimmt).

Also, ich hoffe ihr hattet trotz allem einen schönen Sommer und könnt euch jetzt umso mehr auf den Winter freuen.

Ihr hört von mir,

Gingia

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