Die Liebe taut selbst das stärkste Eis auf

Letzte Woche hatte ich wiedermal das Vergnügen in meiner alten Schule ein Musical anzuschauen. Weil ich leider keinen Platz mehr ergattern konnte, habe ich mir die Generalprobe angesehen. Es wurde das Stück „die Eiskönigin“ aufgeführt, die auf den Film „Die Eiskönigin- völlig unverfroren“ basiert.

Wie immer war ich total begeistert von der Leistung, die das gesamte Team (Lehrer, Ton, Licht, Regie, Schauspieler, Band u.s.w) in nur zwei Wochen intensiver Probearbeit leistet. Allerdings merkt man als aufmerksamer Zuschauer auch diese kurze Zeit und findet so manchen Fehler und nicht ganz ausgeklügelte oder noch ausbaufähige Szenen. Des Weiteren finde ich es immer wieder schade, das Jahr für Jahr bei den Musicals die Rollen vielfach auf den sängerischen und weniger auf den schauspielerischen Aspekt ausgewählt werden. Das führt dazu, dass die meisten Rollen zwar sehr gut singen können, ihre Rolle aber eher schlecht spielen. In diesem Jahr war es aber etwas anders. Obwohl meiner Meinung nach einige Spieler nicht wirklich in ihrer Rolle waren, haben die meisten gut gespielt. Das hat damit zu tun, dass heuer zwei bzw. sogar drei Castings gemacht wurden. Was ich allerdings erst nach der Aufführung erfuhr. Aber dieses Prinzip kann so beibehalten werden.

Weil man keinem, der zum Casting ging, eine -auch nur kleine- Rolle vorenthalten will, werden an meiner alten Schule oft Rollen aufgewertet. Aus eins macht zwei sozusagen. Diesmal gab es zum Beispiel statt eines Schneemannes (Olaf) noch einen zweiten namens Björn. Ich weiß selbst wie es ist, wenn man gerne eine Rolle hätte und sie aus irgendeinem Grund nicht bekommen hat. Dann freut man sich über dieses Prinzip.

Wer den Film gesehen hat, weiß wahrscheinlich gut über die Story Bescheid. Allen anderen, die den Film noch sehen wollen, rate ich jetzt nicht mehr weiterzulesen, denn ich verrate euch den Schluss: Die Protagonistin Anna wird von ihrer Schwester Elsa mit einem Eisstrahl verletzt und nur ein Akt wahrer Liebe kann sie retten. Anna glaubt natürlich, dass das ihr „Verlobter“ Hans ist, aber nach dem der sie küsst, nichts passiert und er ihr gesteht, sie nicht zu lieben und nur ihr Geld zu wollen, setzt Anna alle ihre Hoffnungen an den Eisverkäufer Kristoff. Aber auch der kommt zu spät um sie zu retten. Es ist eine Träne von  Elsa, die ihre alles geliebte Schwester umarmt und um sie weint, weil sie glaubt, Anna wäre tot.

Die Moral von der Geschichte ist also, dass nichts Stärker ist, als wahre (Geschwister)liebe. Und auch wenn ihr Geschwister habt und ihr euch noch so oft mit ihnen streitet oder sie sogar (verbal oder körperlich) verletzt, eure Liebe ist immer stärker und eure Schwester bzw. euren Bruder kann niemand ersetzten. Also seid froh, dass ihr Geschwister habt und schätzt sie und vor allem liebt sie, egal was sie machen.

Diese Message, die beim Film rüberkam, ist für mich eine der schönsten die es gibt und die Idee, daraus ein Musical zu machen und dem Ganzen eine neue Bühne zu geben, was dann auch noch relativ gut funktioniert, finde ich super!

Ihr hört von mit,

Gingia
12998521_1133604976702352_1403390076278797219_n

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s