Student X – Die Verfolgung

Was bisher geschah:

Student X sorgt pflichtbewusst für Recht und Ordnung in dem Studentenheim „0815“ in Innsbruck. Der mutmaßliche Täter eines grausamen Cookie-Verbrechens ist auf der Flucht vor X. Dieser hatte ihn mitten ins Gesicht gespuckt, weshalb X für 10 Minuten außer Gefecht war.

X öffnet vorsichtig die Tür zum Treppenhaus. Sogleich kann er den Jungen wenige Meter vor sich flüchten sehen. Die beiden laufen mit dramatischen Gesten die Treppe hinab. Als sie am 2. Stock angelangt sind, entdeckt der Junge eine Kiste mit verfaulten Tomaten, welche wohl jemand dort vergessen hat. Er nimmt sich eine Tomate, ekelt sich jedoch zu sehr um sie gegen Student X zu verwenden. Stattdessen muss er sich mehrmals übergeben. Der heraneilende Student X übersieht dies jedoch, rutscht auf dem Erbrochenem aus und fällt zu Boden. Dieser verliert sogleich das Bewusstsein.

Als der Junge diesen Vorfall mit ansah sinkt auch er kreidebleich zu Boden. Wenige Stunden später kommt Student X als erster der Beiden zu sich und versucht sich an die Geschehnisse zu erinnern. Sobald er die Orientierung wieder erlangt hatte, ruft er Verstärkung. Gemeinsam mit einigen Studierenden aus Korea, die sofort herbeieilen, bringter den Jungen in den ersten Stock und fesselt ihn an den Bürostuhl des Heimleiters. Sie tätscheln seine Wange, bis er zu sich kommt. „Wieso hast du Wahnsinniger diesen Cookie gestohlen?“, schreit X ihn an. Der Junge ist jedoch völlig perplex und antwortet: „Welchen Cookie?“ Student X verliert daraufhin kurz die Verfassung, zieht den Bürostuhl enger zu sich und schreit den Jungen ins Gesicht: „So ein Schwachsinn! Willst du etwa ins Verließ? Damit meine ich Zimmer 104, welches keinen Balkon hat!“ „Hey das kannst du nicht machen“, stottert der Junge erschrocken. „Und übrigends kann ich meine Unschuld beweisen! Du hast noch Reste von meinem Mundinhalt im Gesicht kleben.“ Student X überprüft sein Gesicht und findet tatsächlich noch ein Keksstück. X nimmt es in seinen Mund, kaut eine Weile darauf rum und findet heraus, dass es sich um einen Butterkeks handelt. „Wieso bist du dann vor mir geflüchtet?“, will X noch wissen. „Hey du hast mich mit einem Bleistift bedroht. Was blieb mir denn anderes übrig?“ X versteht sein Handeln und mildert die Strafe ab: „Für die Spuck-Attacke musst du trotzdem eine Woche in 104!“ „Das klingt fair“, antwortet der Übeltäter. Die Beiden umarmen sich zum Abschied und gehen sogleich getrennte Wege.

X muss sich eingestehen, dass er noch einmal ganz von Vorne anfangen muss.

Fortsetzung Folgt…

Euer Manu

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