Vom Umgang mit Aufregung

Oft sind es Freunde, die mich inspirieren, oft kommt mir auf einem Spaziergang eine Idee für einen neuen Text und manchmal bin ich es auch einfach selbst, die mich dazu bringt, einen neuen Beitrag zu verfassen. Und das war gestern der Fall.
Wie vielleicht einige von euch habe ich auch manchmal Auftritte bzw. gibt es Situationen, in denen ich vor einer mehr oder weniger großen Menschenmenge spreche. Eigentlich mache ich das ziemlich gerne und ich freue mich auch immer auf solche Situationen. Ob Stegreif oder das Lesen eines ausformulierten Textes, ich rede eigentlich gerne und möchte, dass mich die Leute hören. Nur, sobald die Situationen da sind und ich auf der Bühne stehe beginne ich wie Espenlaub zu zittern und meine Stimme ist dem Versagen nahe. Nach den ersten paar Wörtern, die ich etwas kleinlaut vor mich hin stammle geht es dann und ich kriege mich langsam wieder in den Griff. Nur zittere ich immer noch wie wild. Und an meinem ganzen Körper breiten sich kleine rote Fleckchen aus. Das macht mich dann selbst total verrückt und ich bin enttäuscht von mir, dass ich das nicht besser verstecken kann. Eigentlich will ich ja cool bleiben, aber in diesen Situationen habe ich mich einfach nicht unter Kontrolle.

Man hat mir Mal gesagt, Konfrontation mit dem Problem sei die beste Lösung und deshalb mache ich das auch immer öfter und stehe oft auch freiwillig vor mehreren Leuten und halte eine Rede oder so. Geholfen hat es bis jetzt noch nicht, aber ich gebe die Hoffnung logisch nicht auf und irgendwann geht die Aufregung auch hoffentlich vorbei oder wird zumindest für mich so erträglich, dass ich mich selbst pudelwohl fühle.

Wenn von euch jemand eine bessere Idee hat, wie ich meine Nervosität vor solchen Sachen besser in den Griff bekomme, nur her mit den Kommentaren, ich freue mich über alles, was ihr mir so schreibt.

Ihr hört von mir,

Gingia

20160303023220

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2 Gedanken zu “Vom Umgang mit Aufregung

  1. Hallo Gingia, ich weiß nicht, ob dir das weiter hilft, aber ich selbst bin bei einem Vortrag, … viel lockerer, wenn ich mich davor an der frischen Luft bewegt habe, kleiner Lauf, Spaziergang, Radfahrt, … bei der Gelegenheit gehe ich im Kopf nochmal alles durch. Während der Rede, … suche ich mir eine Person im Publikum, die mir symphatisch erscheint und halte mit dieser immer wieder mal Blickkontakt, andere schaue ich zwar an, aber doch irgendwie durch sie hindurch … 🙂
    LG GAbi

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    • Kenn ich. Hilft oft auch aber was wenn das Licht so hell auf der Bühne ist, das man das Publikum gar nicht sieht? Aber vielen dank für deinen kommentar. Das mit der luft werd ich Mal probieren 🙂
      Lg Anna

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