Alle Jahre wieder…

Nur noch wenige Tage, dann ist es endlich soweit. Dann belädt der Weihnachtsmann seinen Schlitten und liefert die bestellten Geschenke, im wahrsten Sinne des Wortes, bis ins Wohnzimmer nach Hause. Und dabei zahlt man noch nicht einmal Lieferkosten! Oder war es doch das Christkind welches Nachtschichten einlegt und sich den Kopf darüber zerbricht, was wir uns zu Weihnachten wünschen? Es versteht sich natürlich von selbst, dass nur diejenigen reich beschenkt werden, die das ganze Jahr über artig gewesen sind.

Von wegen!

Natürlich möchte jede Person, mit der man in seinem Leben je ein Wort gewechselt hat, eine kleine Aufmerksamkeit überreicht bekommen. Nur um sich dann selbst zu belügen und gespielt überrascht auszusprechen: „Aber das wäre doch nicht nötig gewesen!“

Das Auswählen der Geschenke ist dabei Jahr für Jahr eine schwieriger werdende Aufgabe. Etwas zu verschenken, das die andere Person gebrauchen könnte ist heutzutage auch kaum mehr möglich. Werden Dinge wie CDs, DVDs, Schmuck oder Parfüm etwa gebraucht? Nun das letztgenannte vielleicht tatsächlich in den meisten Fällen. Trotzdem werden sich die Vorsitzenden zahlreicher Firmen erneut monatelang die Köpfe darüber zerbrochen haben, welche Produkte zum Kassenschlager für die Weihnachtszeit werden könnten.

Um diese, in Massenproduktion hergestellten Gegenstände auch zu verkaufen, werden sie natürlich schon im Oktober in das Schaufenster gestellt. Jedes Jahr beginnt dieses Wetteifern um die Kunden etwas früher. Bald werden wir am Strand liegen und anstatt tropischer Früchte, die neuesten Weihnachtsgeschenke angeboten bekommen. In Rimini würde es also anstatt „cocco bello“, „iPhone bello“ heißen ( um dem Klischee gerecht zu werden).

Zurzeit, Mitte Dezember, kann man keinen Schritt mehr tätigen ohne irgendwie an Weihnachten erinnert zu werden. Habt ihr den neuen „Weihnachtssemmel“ beim Bäcker schon probiert oder werdet ihr euch, auf dem Weg zur Arbeit, noch schnell einen „Christmas-Cappuccino“ kaufen? Weite Teile der Welt sind von einer jährlich wiederkehrenden Epidemie des Kitsch befallen, welche wohl noch bis in das neue Jahr andauern wird. Danach wird diesem Wahnsinn aber ein Ende gesetzt – zumindest für eine Woche lang, bevor die Schokohasen in die Schaufenster hoppeln.

In diesem Sinne denkt nicht nur an materielle Dinge, sondern feiert ein frohes Weihnachtsfest mit eurer Familie, Freunden, Liebsten; und genießt einfach die gemeinsame Zeit!

Euer Manu

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